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Zodiac Dreams – Teil 3 Der Hafen

Angekommen! Es war eine weite und lange Reise durch den verwurzelten Wald, bis das Huftier angekommen war. Ahnungslos und ziellos irrte der Widder durch das Unterholz, bis er von einem Pfeil aus warmer Energie getroffen wurde. Sei diesem Moment, war der Widder in den Bann seines Schützen gezogen.

 

Es vergingen viele Tage, die der Widder mit seinem Schützen verbrachte und seine Zuneigung für dieses Geschöpf steigerte sich täglich. Der Pfeil hatte keine Wunde erzeugt, jedoch brachte er Veränderung. Eine emotionale Veränderung die der Widder aus tiefsten Herzen genoss. Jeder Moment war kostbar und die wenige Zeit, die die beiden getrennt voneinander verbrachten, fühlte sich für den Widder unzufrieden an. Lange war es her, dass der Widder jemand kennengelernt hatte, dessen natürliches Herz so hell und so warm war, dass es ihm selbst in der kältesten Nacht wärme spendete.

 

Der Schütze war ein ehrliches und reines Geschöpf, welches daran interessiert war, dass es dem Widder gut ging und dasselbe wollte auch der Widder für den Schützen. Er brauchte ihm nur in seine Augen schauen und sah soviel mehr. All diese Masken der Welt konnten nicht verbergen, dass der Schütze ein guter Mensch war, an dem der Widder festhalten wollte.

 

 

 

Viele Tage vergingen und dem Widder wurde immer klarer, dass er seinen Weggefährten gefunden hatte. Jemanden mit dem er gemeinsam den sicheren Hafen verlassen wollte, jemand mit dem er ein Team – eine Einheit bildete. Während sein Kopf auf der schönen Brust des Schützens lag, dachte der Widder angestrengt nach, wie konnte er sein Verlangen dem Schützen mitteilen? Doch der Schütze spürte das Verlangen des Widders und in einem kurzen jedoch intensiven Moment, tauschten die beiden ihre Gefühle aus. Dem Widder wurde klar, dass der Schütze genauso für ihn empfand.

 

Sie hatten sich gefunden und wollten fortan gemeinsam das Abenteuer des Alltags meistern. Der Widder wollte den Schützten unterstützen, ihm zur Seite stehen und ihm in jeder Lebenslage einen Platz bieten, am der der Schütze sich geborgen fühlen konnte. Ein emotionaler Hafen. Gedanken verloren schaute der Widder dem Schützen in seine Augen. Es fühlte sich gut und richtig an. Neugierig dachte das Huftier an die Zukunft, wohin würde ihr Schiff segeln? Wie turbulent wird das Meer werden? Welche Stürme würden ihr Boot ins Schwanken bringen? Egal was er war, der Widder freute sich auf ihre gemeinsame Zeit und war stolz, einen so kostbaren Menschen kennenlernen zu dürfen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Kathy (Samstag, 09 Februar 2019 18:19)

    Toll geschrieben !
    Ich hoffe sehr das du mit deiner Meinung noch viel Mehr Menschen erreichst !
    Ich bin heterosexuell aber würde auch nie ausschließen mich in das mir gleiche Geschlecht zu verlieben (Frau) ! Denn ich bin der Meinung das ich mich in einen Menschen verliebe und nicht ins Geschlecht .
    Die Welt braucht mehr Offenheit und mehr Ehrlichkeit ...ehrlich und offen lässt es sich einfacher Leben ob nun hetero ,homo oder oder oder...und man stößt weniger auf Unverständnis oder gar Missverstandnis ...mach weiter so!
    Lieben Gruß